Sperrung B76…was bedeutet das für unsere Gemeinde und was können wir tun?
Wie bereits in der Bürgerinformation Februar 2026 vorgestellt, wurde zunächst mit einem Parkverbot in den Ortsdurchfahrten Trent und Lepahn auf das zu erwartende höhere Verkehrsaufkommen reagiert. Dies verfolgt das Ziel, dass ein vorausschauendes Fahren möglich ist und nicht, dass schneller gefahren wird.
Inzwischen liegen Zahlen vor, die anhand eines Blitzers ermittelt wurden und von der Verkehrsaufsicht als verlässlich gewertet werden:
Lepahn durchfahren täglich: 8000 KFZs
Das ist erheblich mehr als vor Sperrung der B76, was von den Anwohner*innen auch wahrgenommen wird und sie im Alltag einschränkt und belästigt. Die Gemeinde hat hier nur wenige Möglichkeiten Einfluss zu nehmen, aber:
Gespräche vorab mit der Verkehrsaufsicht des Kreises haben zu keinen weiteren Maßnahmen geführt. Es wurden zunächst Zahlen verlangt. Diese haben wir der Verkehrsaufsicht am 02.03.2026 vorgelegt und es hat ein erneutes Gespräch stattgefunden.
Kurzfristige Maßnahme wird sein, dass der Lassabeker Weg nur noch für Anlieger und landwirtschaftlichen Verkehr frei ist. Damit müsste er auch bei den Routenplaner-Apps nicht mehr als alternative Route zur B76 angeboten werden.
Mit der Verkehrsaufsicht hat ein Vor-Ort-Termin in Lepahn am 03.03.2026 stattgefunden, um eine geeignete Stelle für die Querung der Kinder in den Ortsteilen zu finden. Die Querungsmöglichkeit wird in der Höhe Birkenweg 48/50 eingerichtet. Eine durchgängige 30er-Zone in Lepahn ist in Sichtweite, aber eben noch nicht in trockenen Tüchern.
Neben der erheblichen Belastung der Anwohner*innen kommt es auch zu erheblichen Schäden an den Straßen.
Weitere Gespräche mit der Verkehrsaufsicht und dem Landesbetrieb Verkehr werden folgen.
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